Wo Veränderung auf Menschen trifft, wird Kommunikation zum entscheidenden Faktor für Vertrauen, Akzeptanz und Motivation.

ELKE HOFFMANN

IU DISCUSSION PAPERS – BUSINESS & MANAGEMENT

Führungskommunikation bei Unternehmensnachfolgen:
Einfluss auf Vertrauen und Motivation von Mitarbeitenden

Das Discussion Paper basiert auf meiner Forschungsarbeit zur Rolle der Führungskommunikation in besonders sensiblen Veränderungsprozessen wie Unternehmensnachfolgen. Gerade dort, wo vertraute Strukturen, Verantwortlichkeiten und Sicherheiten in Bewegung geraten, wird Kommunikation zu einem entscheidenden Faktor für Vertrauen, Akzeptanz und Motivation.

IU Discussion Papers, Reihe: Business & Management, Vol. 7, No. 9 (Mai 2026)
ISSN: 2750-0683 | DOI: https://doi.org/10.56250/4123 | Website: https://repository.iu.org


Warum das thema nachfolge relevant ist

Unternehmensnachfolge ist ein hochrelevantes Thema für die deutsche Wirtschaft. Laut aktuellen Einschätzungen stehen zwischen 2026 und 2030 rund 186.000 Übergaben an. Da Familienunternehmen einen großen Teil von Beschäftigung, Wertschöpfung und regionaler Stabilität tragen, kann das Scheitern von Nachfolgen weitreichende Folgen für Arbeitsplätze, Wirtschaftsstrukturen und Innovationskraft haben.

Quellen: IfM Bonn (2025), Stiftung Familienunternehmen (2023), DIHK (2024).

WAS DIE BEFRAGUNG SICHTBAR MACHT

Die Befragung zeigt: Viele Mitarbeitende erleben Unternehmensnachfolgen mit Unsicherheit, offenen Fragen und zu wenig Orientierung. Vertrauen entsteht vor allem durch transparente, konsistente und dialogorientierte Kommunikation und durch Führung, die sichtbar und greifbar wird. Entscheidend ist dabei, Kommunikation passend zur jeweiligen Arbeitsrealität zu gestalten.

Ergebnisse und Einordnungen finden sich im Discussion Paper.
Quelle: Hoffmann & Fischer (2026).


Die Erkenntnisse aus dieser Forschungsarbeit bilden die Grundlage für ausgewählte commboost

Specials mit Fokus auf Führungskommunikation bei Unternehmensnachfolgen.

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